Hilleberg

Der Abenteurer und Forstwirt Bo Hilleberg lernte während eines Skiurlaubs im Jahre 1971 die Tirolerin Renate Neuner kennen. Schnell machte es “Klick” wie Bo sagt. Dieses schnelle “Klick” lässt sich ohne Probleme auf die Zelte übertragen, die die beiden bald in der zuvor auf Forstmaschinen spezialisierten Firma Hilleberg AB produzierten.
Renates Fertigkeiten an der Nähmaschine ermöglichten die Umsetzung von Bos fixer Idee eines stabilen Zeltes, dass mit wenigen “Klicks” steht. So entwickelte er das erste Zelt, bei dem Innen- und Außenzelt miteinander verbunden sind. Das Zelt “Keb” stand.
Die Zelte von Hilleberg können bis heute selbst bei schlechtem Wetter schnell und leicht aufgebaut werden ohne, dass das Innenzelt und somit der Schlafraum des Zeltes nass werden. Im Jahr 1977 veränderte Bo das Design der Innenzeltaufhängung, wodurch das Innenzelt seitdem auch separat vom Außenzelt aufgestellt werden kann. Dies ist äußerst praktisch, wenn das Zelt in sehr warmen Regionen lediglich als Schutz vor Insekten und anderen sich schlängelnden oder kriechenden Tieren dienen soll.

Neben dem unglaublich leichten und schnellen Aufbau der Hillberg Zelte ist außerdem die extreme Reissfestigkeit des Außenmaterials eines der Markenzeichen von Hillberg. Bo stieß auf ein bestimmtes silikonbeschichtetetes Gewebe, dass 6- bis 7mal stärker ist als alle anderen Zeltgewebe. Dieses Gewebe nennt sich Kerlon und besteht wohl aus einer Verschmelzung von Hexamethlendiamin und Adipinsäure. Doch es “reißen” sich viele Gerüchte über den Stoff aus dem Hillebergs Zelte gefertigt werden, weil er wohl der beste Stoff für den Zeltbau ist. Heute werden vier verschiedene stärken des Kerlon Stoffes produziert und in Hillbergs Zelten verarbeitet.
In den 1980er Jahren beginnt Hilleberg Tunnelzelte zu produzieren. Diese Zeltform ist bis heute das Steckenpferd Hillebergs. Sie zeichnet sich durch ein gutes Raumangebot im Innenzelt und bei den GT-Versionen durch eine geräumige Apside aus. So sind die Tunnelzelte vor allem bei Radfahrern und Wanderern beliebt. Seit 1990 baut Hilleberg auch Kuppelzelte, die den enormen Vorteil haben extrem sturmstabil und selbststehend zu sein. Das erste Kuppelzelt “Staika” gibt es noch heute und ist die Nummer 1 vieler Bergsteiger bei allen extremen Touren.
Bis heute ist das “Traditionsunternehmen” Hilleberg einer der innovativsten Zelthersteller. Kurz nach ihrem 40 jährigen Jubiläum führte die Schweden die Unterscheidung ihrer Zelt in verschiedene Labels ein. So ist es nun leicht möglich für sein Budget und das geplante Einsatzgebiet das richtige Hilleberg-Zelt zu finden.
Unter dem Black Label sind die stabilsten Flakschiffe Hillebergs zu finden. Bei den Zelten des Black Label wird durchgehend Kerlon 1800 und 10mm Gestänge verwandt, was die Zelte ein wenig schwerer jedoch sehr stabil und langlebig macht. Im Black Label sind die Tunnelzelte Keron und Nammatj zu finden. Die Kuppelzelte der schwarzen Serie sind das Saitaris, Saivo, Staika und Tarra.
Im Red Label sind vor allem die sehr leichten Zelte hervorzuheben, die sich in beinahe jedem Trekkingrucksack so verstauen lassen, dass man sie kaum auf dem Rücken bemerkt. Für Wanderer und Radfahrer sind die Zelte: Akto, Allak, Jannu, Kaitum, Nallo, Nallo GT, Unna und Soulo aufgrund ihres sehr ausgewogenen Verhältnis aus Leichtigkeit und Stabilität sicherlich sehr interessant. Bei den Zelten des Red Labels ist Kerlon 1500 verbaut.
Unter dem noch recht jungen Yellow Label sind zwei aufgrund ihres geringen Gewichts interessante Zelte zu finden, zum einen das Tunnelzelt Anjan zum anderen das Kuppelzelt Rogen. Die Zelte des Yellow Label sind mit Kerlon 1000 ausgestattet, was das geringe Gewicht der Zelte dieser Serie ausmacht.
Unter dem Blue Label sind die absoluten Spezialistenzelte zu finden. Das Blue Label ist ein Sammelbecken innovativer jedoch sehr spezieller Zelte.
Mit Bo und Renate Hilleberg zusammen hoffen wir, dass es “Klick” gemacht hat und Du Interesse an den Zelten von Hilleberg bekommen hast. Denn wir freuen uns jedesmal aufs Neue, wenn wir mit unseren Kunden im Garten oder auf der Zeltausstellung ein Hilleberg Zelt aufbauen und mit anderen Zelten vergleichen können. Euer Boland! Entschuldigung! Ich meine natürlich: Euer Roland!